GGL-Lizenz eines Anbieters prüfen

Ob ein Anbieter eine deutsche Glücksspiel-Erlaubnis hat, lässt sich in wenigen Minuten prüfen: Domain aus der Adresszeile kopieren, in der amtlichen GGL-Whitelist oder unserer Suche nachschlagen, Lizenztyp kontrollieren. Logos und Siegel auf der Anbieter-Website sind kein Beleg.

Schritt 1: die echte Domain nehmen

Kopiere die Adresse aus der Browserzeile, nicht den Markennamen aus der Werbung. Die Erlaubnis gilt je Domain. „merkurslots.de" kann lizenziert sein, während eine ähnlich klingende .com-Adresse derselben Marke es nicht ist. Subdomains zählen ebenfalls: „games.tipwin.de" ist ein eigener Whitelist-Eintrag.

Schritt 2: in der Whitelist nachschlagen

Gib die Domain in unsere Anbieter-Prüfung ein oder suche direkt in der amtlichen Liste auf gluecksspiel-behoerde.de. Findest du die Domain beim Firmennamen nicht, liegt das oft daran, dass die GGL Erlaubnisinhaber statt Marken listet: bet365 steht dort als „Hillside (Europe) ENC". Unsere Übersicht löst diese Zuordnung auf (wie die Whitelist aufgebaut ist).

Schritt 3: Lizenztyp kontrollieren

Prüfe, wofür die Erlaubnis gilt. Ein Eintrag „Virtuelle Automatenspiele" deckt nur Online-Slots ab. Bietet dieselbe Website auch Roulette, Blackjack oder ein Live-Casino an, ist dieser Teil vom GGL-Eintrag nicht gedeckt. Poker braucht einen eigenen Eintrag „Online-Poker".

Woran du unseriöse Belege erkennst

Kein Beleg für eine deutsche Erlaubnis sind: ein GGL-Logo im Footer der Anbieter-Website, ein „geprüft"-Siegel, eine Lizenznummer aus Malta oder Curaçao, oder die Behauptung „in Deutschland reguliert". Zählt nur eines: der Eintrag der konkreten Domain in der amtlichen Whitelist. Die GGL warnt selbst davor, dass illegale Anbieter mit gefälschten Siegeln arbeiten.

Zwei technische Gegenproben helfen zusätzlich: Verlangt der Anbieter vor dem Spielen eine Identitätsprüfung und bietet er Limits an? Beides ist für lizenzierte Anbieter Pflicht. Ein Angebot, bei dem du ohne Verifizierung sofort mit Kreditkarte einzahlen kannst, ist praktisch sicher nicht lizenziert.

Quelle für Lizenzangaben: amtliche GGL-Whitelist, Stand 30.06.2026. Zuletzt geprüft: 20.07.2026.

Häufige Fragen

Der Anbieter nennt eine Lizenz aus Sachsen-Anhalt. Ist das echt?
Wahrscheinlich ja, aber veraltet formuliert: bis zur vollständigen Übernahme durch die GGL Anfang 2023 erteilte das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt die ersten Erlaubnisse nach dem GlüStV 2021. Diese gelten fort und stehen heute in der GGL-Whitelist. Entscheidend bleibt der aktuelle Eintrag der Domain, nicht die historische Behördenbezeichnung.
Reicht das GGL-Logo auf der Casino-Website als Nachweis?
Nein. Logos und Siegel kann jeder einbinden. Maßgeblich ist ausschließlich der Eintrag der Domain in der amtlichen Whitelist auf gluecksspiel-behoerde.de.
Die Marke ist bekannt, aber die Domain steht nicht in der Liste. Was heißt das?
Dann hat genau diese Domain keine deutsche Erlaubnis, auch wenn eine andere Domain derselben Marke lizenziert ist. Spiele nur auf der eingetragenen Adresse.

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Kostenlose, anonyme Hilfe der BZgA: 0800 1 37 27 00 · bzga.de · check-dein-spiel.de

Lizenzierte Anbieter sind an OASIS (Selbstsperre, anbieterübergreifend) und LUGAS (nur ein aktiver Anbieter, Einzahlungslimit) angeschlossen. Mehr: Spielerschutz · Verantwortungsvolles Spielen.